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Vegane Pasta-Saucen und Toppings

Zu Spaghetti & Co. gehört eine Pasta-Sauce. Oder ein Topping. Das geht auch lecker in vegan, z. B. mit Pesto, veganem Parmesan oder Cashewcreme.

Wenn ich an veganes Essen denke, dann fällt mir zuerst Pasta ein. Denn Spaghetti mit Tomatensauce oder Aglio e Olio sind bereits veganes, wenn auch einfaches Essen. Ich streue gerne noch Parmesan darüber. Doch im Veganuary verzichte ich selbstverständlich auch darauf. Schließlich gibt es vegane Alternativen.

Der Handel bietet mittlerweile diverse Ersatzprodukte an. Die jedoch brauche ich nicht. Stattdessen nehme ich je nach Jahreszeit

  • Frühling
    • Kräuter der Saison, fein gehackt
    • Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
  • Sommer
    • Kräuter der Saison, fein gehackt
    • Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
    • Frischer Basilikum (Die Krönung zur Tomatensauce!)
  • Herbst
    • Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
  • Winter
  • Ganzjährig
    • feingewürfelte, gebratene Champignons
    • Gomasio (gemahlener Sesam mit Salz)

Pastasauce mit Paprika und Karotten

Diese Pastasauce kommt ganz ohne Parmesan aus. Sie ist voll frischer Zutaten und Vitamine. Ich empfehle diese Pastasauce im Sommer, wenn Tomaten und Paprika vollmundig im Geschmack sind.

Spaghetti mit Paprika-Karotten-Soße. Darüber sind grüne Zwiebelringe gestreut.

Leckere Pastasauce mit

  • Paprika
  • Karotten
  • Frühlingszwiebeln
  • Knoblauch

Passt perfekt zum Sommer!


Weitere leckere vegane Alternativen finde ich in dem Kochbuch „Vegane Pasta“, das ich vor Kurzem rezensiert habe. Da liegt es nahe, ein veganes Topping oder eine vegane Pasta-Sauce aus diesem Fundus zu probieren. Die Auswahl, die ich in diesem Buch finde, ist zwar überschaubar, doch sehr appetitlich.

Die Autorin Clémence Catz hat eine schmackhafte Auswahl an Pestos, Croûtons, gegrillte Tomaten, Cashewcreme und natürlich veganer Parmesan zusammengestellt. Weil es bereits vegane Pesto-Rezepte auf meinem Blog gibt, entscheide ich mich für den veganen Parmesan und die Cashewcreme. Die Rezepte findest du weiter unten.


Veganes Petersilienpesto

Aromatisches Pesto, das reichlich Vitamine enthält und schnell gemacht ist. Das Petersilienpesto passt ganzjährig. Doch ich mag es am liebsten aus selbst gezogener Petersilie, die im Sommer auf meinem Balkon wächst.

Ein Löffel steckt in einem Drahtbügelglas mit Petersilienpesto.

Frisches Pesto aus

  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Sonnenblumenkerne
  • Olivenöl

Passt perfekt zum Sommer!


Den veganen Parmesan mag ich und finde ihn geschmacklich durchaus passend als Pasta-Topping. Aber ein Ersatz für echten Parmesan ist er für mich nicht. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen, den veganen Parmesan öfters mal zu essen.

Für die Cashewcreme gibt es kein nicht-pflanzliches Pendant. Sie ist sehr mild im Geschmack. Da fehlt mir fast ein bisschen mehr Power. Mit etwas Paprika oder einer Prise Chili finde ich sie sehr lecker. Zur Pasta esse ich sie nur, wenn es bunte Pasta oder Zoodles gibt – ich mag ja gerne Kontraste auf dem Teller.

Allerdings kann ich mir die Cashewcreme auch richtig lecker zu Brokkoli, Karotten oder Grünkohl vorstellen. Das werde ich demnächst ausprobieren.

Leider, leider muss ich noch anmerken, dass sowohl der vegane Parmesan als auch die Cashewcreme sehr fettreich sind und nicht unbedingt zu einer Diät passen. Solltest du dich aber ketogen ernähren, sind diese beiden eine gute Ergänzung.

Darüber hinaus bringen Cashewkerne viel pflanzliches Eiweiß sowie Magnesium und Kupfer auf den Tisch. Die Hefeflocken ergänzen dies durch Vitamin B1 (wichtig für die Verwertung von Kohlenhydraten und Muskel-, Herz- und Nerven-Funktionen).

Ein Glas mit veganem Parmesan steht auf einem kleinen Glastablett. Danaben liegt ein Löffel mit veganem Parmesan.

Rezept: Veganer Parmesan


  Ein Jahreszeitenrezept von Inga Landwehr
Menge 100 Gramm
Küche italienisch
Gericht Pasta
Besonderes schnelle Küche, vegan
Zubereitungszeit 5 Min.
Arbeitszeit 5 Min.

Zutaten

für 100 g veganer Parmesan

  • 60 g Cashewkerne
  • 30 g Paranüsse
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 TL Meersalz
  • 1/2 TL Knoblauchpulver

Zubereitung

Zubereitungszeit: 5 Minuten

  1. Die Cashewkerne und die Paranüsse mahlen oder mit einem Pürierstab in einem hohen Gefäß zerkleinern, bis ein grobes Mehl entstanden ist.
  2. Die anderen Zutaten hinzufügen und noch mal kurz mixen.
  3. In einem luftdichten verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Wochen verbrauchen.

Mairübchenpesto mit Nüssen

Wenn es im Frühling frische Mairübchen gibt, ist dieses aromatische Pesto ein Must-Cook! Ich bereite es gerne etwas fester zu, sodass ich es auch auf Brot streichen kann.

Eine rote Zwiebel und eine Scheibe Khorosan-Dinkel-Baguette mit Mairübchen-Pesto liegen auf einem Holzbrett

Frisches Pesto aus

  • Mairübchen
  • roter Zwiebel
  • Knoblauch
  • Haselnüsse
  • Olivenöl

Passt perfekt zum Frühling!


Rezept: Cashewcreme


  Ein Jahreszeitenrezept von Inga Landwehr
Menge 3 Portionen
Küche französisch
Gericht Pasta
Besonderes vegan
Zubereitungszeit 5 Min.
Einweichzeit 4 Stdn.
Arbeitszeit 4 Stdn. 5 Min.

Zutaten

für 3 Portionen

  • 100 g Cashewkerne
  • 125 ml Wasser
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL granulierte Zwiebel
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1/3TL Knoblauchpulver

Zubereitung

Einweichzeit: 3 – 4 Stunden
Zubereitungszeit: 5 Minuten

  1. Cashewkerne 3 – 4 Stunden in Wasser einweichen.
  2. Die eingeweichten Cashewkerne und mit 125 ml Wasser und den anderen Zutaten in den Mixer geben. Solange mixen, bis eine glatte und gleichmäßige Creme entstanden ist. Ein bisschen Wasser hinzufügen, wenn sie etwas flüssiger werden soll.
  3. Abschmecken und eventuell mit etwas Salz und Pfeffer oder einem Hauch Hefeflocken nachwürzen, falls ein stärkerer Käsegeschmack gewünscht ist.
Neben einem Schälchen mit Cashewcreme liegt ein Glas mit Cashewnüssen

Meine Anmerkung zu beiden Rezepten

Bei beiden Rezepten verwendet Clémence Catz Knoblauchpulver. Das gibt es in meiner Küche nicht und wollte es dafür auch nicht extra kaufen. Ich habe es also weggelassen. Des Weiteren habe ich in meinem Biomarkt keine granulierten Zwiebeln für die Cashewcreme bekommen. Ich habe stattdessen eine sehr kleine Schalotte genommen.

Was ist deine liebste vegane Pasta-Sauce oder Topping?

Einen leckeren Veganuary wünscht
Inga Landwehr,
die Jahreszeitenköchin

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Hinter den Kulissen

Buchcover von Vegane Pasta von Clémence Catz
Vegane Pasta Bild von Heel

Die Rezepte für den veganen Parmesan und die Cashewcreme habe ich aus dem veganen Kochbuch „Vegane Pasta“, das im Heel-Verlag erschienen ist, nachgekocht. Den Pasta-Saucen und -Topping-Rezepten, die dort abgedruckt sind, habe ich nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Doch zum Veganuary kamen sie mir diese Rezepte gerade recht, weil ich für Rote-Bete-Gnocchi eine vegane Sauce gesucht habe.

Quellen


Portrait von Inga landwehr

Inga Landwehr kocht und backt seit 40 Jahren vegetarisch und vegan. Die Zutaten sind immer frisch, meistens bio und oft regional. Ihre besten Kochrezepte schreibt sie hier auf. Dabei achtet die zertifizierte Ernährungsberaterin auf gesunde Nahrung. Außerdem hat sie ein Faible für schöne Kochbücher und kulinarische Belletristik. Ach ja, Inga trinkt Tee.


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