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Ofenkürbis

Wenn gute Laune durch den Magen geht, dann ganz sicher beim Genuss einer Portion Ofenkürbis. Der Geschmack ist intensiv, mild und fein würzig. Dem kann niemand widerstehen!

Geht’s dir auch manchmal so? Du kommst nach einem langen Tag nach Hause und dort wartet noch ein Stapel Bügelwäsche. Trotzdem hast du Hunger. Muss nichts Großartiges sein, aber lecker. Dann habe ich genau das Richtige für dich: aromatischer Ofenkürbis mit Zwiebeln, Knoblauch und Rotem Hawaiisalz.

Für die Vorbereitung brauchst du nicht viel Zeit, den Rest erledigt der Backofen. Während der Kürbis im Ofen gebacken wird, kannst du das erledigen, was ansteht, die Bügelwäsche beispielsweise. Ich mache währenddessen meistens den Abwasch. Dann ist die Küche aufgeräumt, wenn das Essen fertig ist.

In einer weißen Keramikform liegen Kürbisspalten, Fetakäse und gegrillte Tomaten

Für den Ofenkürbis nehme ich immer Hokkaidokürbis. Bei dem kann die Schale mitgegessen werden. Das erspart mir Zeit für das mühsame Schälen. Weil Kürbisse sehr hart sind, ist das Schälen nämlich sehr mühselig. Nach dem Backen aber werden Kürbisfleisch und -schale schön weich.

Obwohl ich für jedes Essen Kräutersalz nehme, verwende ich für den Ofenkürbis das grobkörnige Rote Hawaiisalz. Damit bekommt der gebackene Kürbis das gewissen Etwas. Solltest du das gerade nicht im Haus haben, nimm ein anderes Salz. Das schmeckt ganz genauso gut. Zwiebeln und Knoblauch geben diesem Essen sowieso ein gutes Aroma.

Zum Ofenkürbis esse ich meistens ein Stück Brot, gerne Lavashbrot, wenn ich gerade frisches gebacken habe.

Viele orangefarbene Hokkaido-Kürbisse

Den ersten frischen Kürbis gibt es bereits im Juli. Bis in den Januar hinein wird Kürbis geerntet. September, Oktober und November ist allerdings die Hauptsaison. Lagerkürbis wird im Handel ungefähr bis April angeboten.

Mit diesem Essen bereitest du dir eine leichte und gesunde Mahlzeit zu, die perfekt zur dunklen Jahreszeit passt.

Wenn dir den Sinn danach steht, dann leg ein Stück Feta und ein paar von den letzten Gartentomaten in eine Keramikform und backe alles zusammen im Ofen. Das ist überaus köstlich!

Rezept: Ofenkürbis


  Ein Jahreszeitenrezept von Inga Landwehr
Menge 2 Portion
Küche deutsch
Gericht Gemüsegericht
Besonderes günstig, Singleküche
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Arbeitszeit 40 Min.

Zutaten

für 1 Portion

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (500 g)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Rotes Hawaiisalz

Zubereitung

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Backzeit: 30 Minuten

  1. Kürbis waschen, halbieren und Kerne entfernen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen.
  3. Knoblauch halbieren, Zwiebeln vierteln, Kürbis in Spalten schneiden.
  4. Alles auf einem Backblech verteilen und mit Öl einpinseln.
  5. Pfeffer aus der Mühle und Hawaiisalz darüber verteilen.
  6. Ofen auf 200 °C vorheizen und 30 Minuten backen.

Meine Tipps

  1. Im Herbst und Winter solltest du immer einen Hokkaidokürbis zu Hause haben. Der lässt sich nämlich bei Zimmertemperatur gut und mehrere Tage lagern. So kannst du dir jederzeit eine Portion Ofenkürbis zubereiten.
  2. Einen angeschnittenen Kürbis legst du am besten ins Gemüsefach deines Kühlschranks. Die Kerne solltest du vorher entfernen und innerhalb einer Woche verbrauchen.
  3. Sollte etwas übrig bleiben (kann ich mir nicht vorstellen), kannst du daraus eine schnelle Kürbissuppe kochen, einen veganen Kürbisaufstrich oder Kürbis-Gnocchi machen.

Gutes Gelingen und einen entspannten Abend wünscht
Inga Landwehr,
die Jahreszeitenköchin

Auf einem dreigeteiltem Bild sind Kürbisspalten auf einem Backblech, gebackner Hokkaidokürbis und Ofenkürbis mit Feta zu sehen.

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Hinter den Kulissen

Salz gehört ins Essen, aber eben nur so viel, dass das Essen nicht fad schmeckt. Deshalb verwende ich seit vierzig Jahren ein und dasselbe Kräutersalz. Für alles (außer Chutney). Von dem Roten Hawaiisalz habe ich vor Jahren einmal eine Probe bekommen. Okay, kann ich ja mal probieren.

Und dann war ich doch überrascht, dass es eben nicht einfach nur salzig schmeckt, sondern sogar aromatisch. Seitdem verwende ich es ab und zu. Zum Beispiel für meinen selbstgemachten Kräuterquark. Dort macht das lustige kleine hellrote Punkte, die beim Kauen wunderbar knirschen.

Für Ofenkürbis oder anderes gebackenes Gemüse aber finde ich es ideal. Auch wenn es möglicherweise in deiner Küche keinen Stammplatz hat, lege ich es dir ans Herz. Probier es doch mal aus.

Quellen

  • eigenes Rezept
  • eigenes Wissen
  • eigene Erfahrungen