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Süße Börek mit Aprikosen und Kardamom

Ein leckere Alternative zum Nachmittagstee. Als Fingerfood und für unterwegs bestens geeignet.

Börek sind für mich der Inbegriff der türkischen Küche. Hauchdünne Teigblätter werden mit Spinat, Feta oder Hackfleisch gefüllt. Zwischendurch esse ich sie gerne mal in der vegetarischen Variante. Allerdings habe ich mich oft gefragt, warum es nirgendwo süße Börek gibt.

Beim Einkaufen fielen mir süße Bioaprikosen ins Auge. Die nahm ich mit, um sie so zu essen. Zu Hause angekommen erinnerte ich mich wieder an meine Frage, warum es nirgendwo süße Börek zu kaufen gibt. Also bin ich flugs mit Schröder zum nächsten türkischen Lebensmittelhändler geradelt und habe ein Paket mit Jufkateig-Dreiecken gekauft.

Schon auf dem Nachhauseweg probierte ich im Geist die unterschiedlichsten Varianten durch: Aprikosen mit Mandeln, Aprikosen mit Zimt, Aprikosen mit Rosinen, Aprikosen mit … Im Geiste ließ ich die unterschiedlichsten Geschmäcker über meine Zunge rollen. Dabei überlegte ich, wie die süßen Börek in meinem Rezept wohl schmecken sollten.

Drei süße Börek liegen auf einem weißen Porzellanteller

Nach kurzer Zeit wusste ich es! Zu den Aprikosen gesellen sich nun Basmatireis, Kardamom und Rosmarin. Das schmeckt leicht würzig und ein bisschen nach Orient. Die Süße mit einem Hauch Karamell liefert der Muscovadozucker. Probiert es aus und urteilt selber!

Rezept: süße Börek mit Aprikosen und Kardamom


  Ein Jahreszeitenrezept von Inga Landwehr
Menge 18 Stück
Küche türkisch
Gericht Snacks
Besonderes Mealprep, vegan
Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Arbeitszeit 45 Min.

Zutaten

für 18 Stück

  • 200 g Basmatireis, gekocht
  • 18 Jufkateig-Dreiecke
  • 3 Aprikosen
  • 3 TL Muscovadozucker*
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Kardamomkapsel
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • Butter zum Anbraten

*) Wer es gerne süß mag, nimmt 1 – 2 TL mehr Zucker.

Zubereitung

Vorbereitungszeit: 25 Minuten
Zubereitungszeit: 20 Minuten

• Vorbereitung

  1. Aprikosen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Rosmarinnadeln hacken, Kardamomsamen aus den Kapseln nehmen.
  3. Ein Bachblech mit Backpapier auslegen.

• Zubereitung

  1. In einer Pfanne Butter zerlassen. Rosmarinnadeln und Kardamomsamen kurz darin schwenken.
  2. Von den klein geschnittenen Aprikosen ein Drittel dazugeben und ebenfalls in der Butter schwenken.
  3. Den Muscovadozucker dazugeben und mit den Aprikosen karamellisieren lassen.
  4. Die karamellisierten Aprikosen mit dem Reis vermischen.
  5. Die restlichen geschnittenen Aprikosen und das Kardamompulver unter den Reis mischen.
  6. Jufkateig aus der Verpackung nehmen und auf der Arbeitsfläche bereitlegen.
  7. Ein Jufkateigblatt an den Kanten mit Wasser einpinseln. An der breiten Kante einen halben Esslöffel der Aprikosenreismasse geben. Die Masse zu einem ca. 5 – 6 cm breiten Röllchen formen.
Reis-Aprikosen-Mischung liegt auf den Yufkateig
  1. Das Jufkateigblatt an der unteren Kante darüberklappen.
Auf einem Holzbrett liegt Jufkateig, dessen untere Kante umgeklappt ist.

Danach erst eine Ecke darüberlegen und dann die andere.

Eine Seite des Yufkateigs ist eingeschlagen

Anschließend fest aufrollen und auf das vorbereitete Backblech legen.

Jufkateig ist zur Hälfte aufgerollt
  1. Die Börekröllchen mit zerlassener Butter einpinseln und mit Muscovadozucker bestreuen.
Mit Muscovadozucker bestreute Börekröllchen liegen auf einem Backblech
  1. Bei 190 °C im vorgeheizten Backofen 15 – 20 Minuten backen. (Wenn die Röllchen platzen, waren sie zu lange im Ofen!)

Ich weiß nicht, ob Börek tatsächlich so aufgerollt werden, wie ich es hier beschrieben habe. Gezeigt hat es mir niemand. Ich habe herumprobiert und diese Art des Aufrollens als beste Möglichkeit herausgefunden. Die türkischen Leserinnen mögen jetzt schmunzeln. Das nehme ich gerne in Kauf. – Aber vielleicht möchte mir ja eine zeigen, wie es richtig gemacht wird.

Süße Börek schmecken am besten kalt zu einem kräfitgen schwarzen Tee.

Einen famosen Appetit wünscht
Inga,
die Jahreszeitenköchin

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Portrait von Inga landwehr

Inga Landwehr kocht und backt seit 40 Jahren vegetarisch und vegan. Die Zutaten sind immer frisch, meistens bio und oft regional. Ihre besten Kochrezepte schreibt sie hier auf. Dabei achtet die zertifizierte Ernährungsberaterin auf gesunde Nahrung. Außerdem hat sie ein Faible für schöne Kochbücher und kulinarische Belletristik. Ach ja, Inga trinkt Tee.


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